Solider Einstieg – Stevens San Remo


Rennrad San Remo 16 58 velvet black mit Note

Die TOUR hat Rennräder in der Einstiegs-Eckpreislage von 999 Euro getestet und bescheinigt dem San Remo eine ruhige Fahrweise in leicht sportlicher Sitzposition.

„Mit einer neutralen Sitzposition und ruhigem Fahrverhalten empfiehlt sich das Stevens für ein breites Publikum“, beginnt die TOUR ihren Bericht in Ausgabe 3.2016 über das STEVENS San Remo im Test von Einsteiger-Rennrädern in der Preisklasse von 999 Euro.

Das aktuelle Technik-Feuerwerk moderner Carbon-Rennradrahmen sei erwartungsgemäß in der Einsteiger-Klasse nicht zu finden, dafür gibt es solide, klassische Aluminium-Rahmen; der schwarz eloxierte Rahmen des San Remo biete auch für schwere Fahrer hohe Steifigkeitswerte und ist in sieben Rahmengrößen von 44 bis 61 Zentimetern erhältlich – entscheidend für ein Sportgerät, das genau passen muss. Zum Rahmen-Äußeren schreibt die TOUR: „Der Rahmen wirkt mit innen verlegten Zügen und den frischen Akzenten optisch modern und ansprechend, auf den zweiten Blick etwas grob verarbeitet.“

Mit 9.170 Gramm für das gesamte Rad in Größe 58 war das San Remo im Testfeld der vier im Fachhandel erhältlichen Räder das leichteste. In der Eckpreislage 999 Euro heißt es, eine sinnvolle, funktionale und ausgewogene Ausstattung zusammenzustellen. Im Preis inbegriffen ist bei im Fachhandel erhältlichen Rädern wie STEVENS Bikes zudem die individuelle Beratung durch den Fachhändler.

Als Schaltgruppe ist die zu diesem Modelljahrgang überarbeitete Shimano Tiagra 2 x 10-fach üblich. Sie bietet in der Compact-Abstufung mit 50/34 Zähnen an der Kurbel und einer Cassette/dem Ritzelpaket von 11-32 Zähnen eine bergtaugliche Abstufung. Die Tour schreibt über die Tiagra: „Shimanos einfache Tiagra-Gruppe reiht sich in ihrer jüngsten Generation funktional wie optisch in die Qualität höherer Gruppen ein.“ Funktional biete sie ebenfalls keine Nachteile gegenüber den teureren Gruppen, abgesehen einmal davon, dass sie hinten keine elf Ritzel bietet. Sie unterscheidet sich vom Gewicht – 200 Gramm zur Shimano 105 – und von der Anzahl der Ritzel (10 statt 11).

Auch die weitere Ausstattung sei funktional und problemlos, die Shimano-Laufräder seien solide, die Reifen seien langlebig und bieten einen guten Pannenschutz. In 25 Millimeter Breite böten sie zudem etwas mehr Dämpfungskomfort, ebenso wie der bequeme Sattel. Ansonsten reagiere der Rahmen eher direkt auf die Fahrbahn.

Zu den 999-Euro-Rennrädern fasst die Tour zusammen: „Wer jetzt ein neues, günstiges Rad sucht – als Ersatz für das in die Jahre gekommene oder für den Einstieg in den Sport oder als Zweitrad –, kann also bedenkenlos zuschlagen.“

Zum STEVENS San Remo schreibt sie: Solider, aber relativ schwerer Allrounder. Einfache, aber gut funktionierende Komponenten, wenig Komfort.

Das STEVENS San Remo gibt es in den Größen 44, 47, 49, 52, 55, 58 und 61 Zentimeter im STEVENS-Fachhandel für 999 Euro.

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